Saibling und Enzian

eine adrette Kombination, realisiert im Silvretta Gebiet, bei "Fischerei Galtür".
Kollege, Bruder, Tochter und meine Wenigkeit legten die Anfahrt von Zürich her über die malerische Silvretta Hochalpenstrasse am 14.6.09 in gut drei Stunden zurück.
Bei schönstem Sommerwetter stärkten wir uns als erstes auf der sonnigen Terrasse vom Gasthof Zeinisjoch mit einer Gulaschsuppe und einem kleinen Weizen.

Nebst dem Zeinissee, direkt beim Gasthof gelegen, gehören seit diesem Jahr auch noch vier Baggersee und 26 km Fliessgewässer zum Revier, welches zum Zeinisjoch (www.zeinisjoch.com) und zum Hotel Sabine (www.hotel-sabine.com) gehört.
Nach dem Imbiss wanderten wir Rute schwingend dem Zeinissee entlang.

Schon bald konnten wir die ersten Bisse verzeichnen. Spirolino mit Fliege oder Bienenmaden sowie auch schmale Löffel erwiesen sich als fängig.
Meine Tochter hatte Ihrer Grossmutter im Vorfeld einen Fisch versprochen. So bildeten wir ein Team ich warf die Montage (Spiro mit Fliege) aus und Jessica drehte sie ein. Bevor Ihre Ausdauer auf eine wirkliche Probe gestellt wurde, biss ein wunderschön gezeichneter Saibling. Zur Enttäuschung meiner Tochter war er jedoch unter dem Schonmass und durfte zurück.
Das schöne an der Fischerei mit Fliege ist, dass die meisten Bisse recht spitz erfolgen und die Haken problemlos entfernt werden können, meist ohne den Fischer überhaupt aus dem Wasser zu nehmen.
Zum Glück biss bereits zwei Würfe später erneut ein Fisch und Jessica durfte eine Regenbogenforelle drillen. Der Papi durfte zu Abschluss noch bei der Landung helfen.
Jeder von uns konnte einige schöne Fische fangen.

Den Abend genossen wir im Zeinisjoch mit einem delikaten fünf Gang Menü.
Noch ein Tipp, Enzian kann man auch trinken !



2. Tag Nach dem Frühstück fuhren wir bei Bilderbuch Wetter an die Baggerseen. Vier kleine, schnapsklare Seen welche direkt an der Silvretta Hochalpenstrasse liegen.

Am obersten, angelten wir eine gute Stunde bis Kurt, unser erfahrenster Angler, den ersten Biss hatte. Eine gut 35 cm lange Bachforelle konnte seinem Blinker nicht wiederstehen.
Die Fische standen offensichtlich tief und genau dort verführte sie Kurt mit dem goldenen Blech.
Etwas weiter abseits stehend konnte ich beobachten wie Kurt hektisch an seiner Bremse nachstellen musste und dachte an einen Hänger. Als dann aber meine Tochter neben Kurt mit dem Feumer rum hantierte machte mich das Ganze doch neugierig. Als ich bei den Beiden war konnte ich nur noch das Foto schiessen:

49 cm , 1.55 Kg und das auf 2000 M.ü.M

In Anschluss konnten wir noch eine weitere Bachforelle und einige Regenbogenforellen landen, diese allerdings in üblichen Grössen zwischen 30 und 40 cm.

Am Abend sah die Forelle dann übrigens so aus:



3. Tag
Bereits in der Nacht begann es zu regnen und beim Frühstück beschlossen wir nur noch einen kurzen Angeltrip einzuschalten. Mein Bruder und meine Tochter zogen es vor im Hotel zu warten.
Zum Glück wurde der Regen schwächer und hörte bald darauf auf.

Die Fische waren etwas vorsichtiger als an den Tagen zuvor. Trotzdem konnten wir beide einige schöne Saiblinge landen bevor wir uns auf die Rückfahrt machten.